Nur wenige Kilometer von der Küste Riminis kann man sofort erkennen, dass dieses Gebiet jede Menge Spaß und Vergnügen bietet und immer neue Trends und Moden in die Welt setzt. Eine Provinz, die reich an Geschichte ist und die eine glorreiche Vergangenheit besitzt, aus der man heute noch Gebäude und antike Ruinen, römische Straßen und Mauern sowie mittelalterliche Dörfer, die noch im perfekten Zustand sind, bewundern kann. Auf diesem Boden fanden die Kämpfe der Herrschaften der Malatesta und der Montefeltro, vom Mittelalter bis in die Renaissance, statt.
Das Hinterland von Rimini sowie die kleinen Gemeinden, die diese wunderschöne Hügellandschaft, die man auch von der Küste aus sehen kann, bilden, sollte man auf jeden Fall entdecken. Hier zeigt sich die Tradition und das wahre Wesen der Romagna in der wundervollen Gegend, in den Reiserouten zwischen Natur und Geschichte, in den typischen kleinen Zentren, in den traditionellen Geschmäckern und in der Warmherzigkeit der Einwohner wieder.
Das Marecchia-Tal und die Höfe der Malatesta
Santarcangelo di Romagna
 Freundlich und malerisch, die kleine Stadt Santarcangelo di Romagna befindet sich an der „Via Emilia“. Das gut erhaltene mittelalterliche Dorf besitzt zahlreiche kleine typische Lokale und Vinotheken, es erstreckt sich entlang der engen Gassen, die bis zur Malatesta-Festung führen.
Zahlreiche Handwerksläden findet man in den Zentrumsstraßen, in denen man typische Produkte und Druckstoffe kaufen kann. Weniger als einen Kilometer vom Dorf entfernt befindet sich die Pfarrkirche San Michele Arcangelo, die älteste Kirche des Dorfes, die im VI-VII Jahrhundert nach dem Modell der zeitgenössischen Kirchen Ravennas errichtet wurde. Unbedingt sollte man auch die unterirdischen Grotten besuchen.
Im Altstadtzentrum von Santarcangelo finden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und Feste, die zahlreiche Besucher anziehen, statt: berühmte Festivals, Feste mit typischen Produkten und kulturellen Events finden das ganze Jahr über statt. Das Festival „Santarcangelo der Theaters“, das im Juli stattfindet, ist eines der berühmtesten internationalen Festivals des modernen Theaters.
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Verucchio
 Das mittelalterliche Dorf Verucchio befindet sich nur wenige Kilometer von Rimini und Santarcangelo entfernt, es befindet sich auf einem hohen Felsen, der von der Burg „Rocca del Sasso“ dominiert wird. Die eindrucksvolle Festung wurde von der mächtigen Familie Malatesta erbaut und war eine der beliebtesten Festigungsanlagen der Herrschaft. Aber die Geschichte dieser Stadt weist eine noch viel ältere Vergangenheit auf. Bei einem Besuch im Archäologischen Stadtmuseum kann man zahlreiche Kunsthandarbeiten und Funde bewundern, die es ermöglicht haben unser Wissen zu erweitern. Vom Zentrum von Verucchio kann man einen wunderschönen Ausblick genießen, denn dank seiner einzigartigen Lage kann man die gesamte Ebene Riminis sowie den nahegelegenen „Monte Titano“ erblicken.
Im Verucchio finden musikalische Veranstaltungen sowie eno-gastronomische Feste, die man auf gar keinen Fall versäumen sollte, statt. Letztere sind für die zahlreichen Restaurants mit den traditionellen Speisen, den Vinotheken, den Gaststätten und den Läden mit den t ypischen Produkten bekannt.
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Torriana und Montebello

Die zauberhaften Zentren Torriana und Montebello, die auf den Gipfel zweier Berge liegen, ermöglichen uns eine wundervolle Aussicht auf das Marecchia-Tal zu genießen, das bereits in der Vergangenheit einer wichtigen strategischen Funktion unterlag und in dem die Kriege zwischen den Familien Malatesta und Montefeltro stattfanden.
Die zwei uneinnehmbaren Festungen die “Rocca della Scorticata” in Torriana und das Schloss von Montebello befinden sich an der höchsten Stelle des Zentrums, heute sind sie der Öffentlichkeit zugänglich.
Das Schloss von Montebello erzählt die Legende des Geistes von Azzurrina, die Tochter von Ugolinuccio Malatesta, die offenbar noch immer durch die Räume schwebt und deren Lachen man alle 5 Jahre, genau am 21. Juni, hören kann und Tausende Touristen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt anzieht.
In Torriana hingegen steht die eno-gastronomische Tradition im Mittelpunkt. Zahlreiche Festivals finden das ganze Jahr über statt. Das bekannteste ist bestimmt das sogenannte “Scorticata – Das Hügelchen der Genüsse”, ein Fest des Essens, das drei Tage lang dauert und zahlreiche Besucher und berühmte Experten der italienischen Gastronomie anzieht.
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Im Conca-Tal zwischen Geschichte und Natur
Montefiore Conca und Gemmano
 Kastanienwälder und eine grüne Landschaft sind die Kulisse der wunderschönen Städte des Conca-Tals.
Die Malatesta-Burg in Montefiore ist auch heute noch in einem ausgezeichneten Zustand. Die kleinen und charmanten Läden des Zentrums von Montefiore halten seit Jahrhunderten die Tradition aufrecht, die auch heute noch in den zahlreichen Festivals mit den typischen Produkten überliefert wird. Das Bekannteste ist wohl das Festival der Kastanien, das im Oktober stattfindet.
Das Zentrum von Gemmano befindet sich auf einem Hügel in der Nähe von Montefiore, mitten in der unberührten und faszinierenden Natur, die zum größten Teil noch Naturschutzgebiet ist und wo sich auch die Grotten von Onferno befinden. Eine eindrucksvolle Besichtigung, in der der Mensch im engen Kontakt mit der Erde steht.
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Saludecio and Mondaino
 Diese Städte des mittleren Conca-Tals befinden sich auf den Hügeln, die einst die Grenzen der Länder der Malatesta und der Montefeltro kennzeichneten. In der Vergangenheit waren sie wichtige Orte der Renaissance-Kultur, wie es uns heute die antiken Strukturen des historischen Zentrums zeigen.
Diese fundamentale Rolle wird den beiden Orten auch heute noch zugeschrieben. Im Sommer werden die Dörfer zu eindrucksvollen Bühnen, auf denen Darbietungen, Veranstaltungen, Festivals und kulturelle Events stattfinden. Zu den bekanntesten zählen der „Palio del Daino“, der jeden Sommer in Mondaino stattfindet und das „Ottocento Festival“ in Saludecio sowie weitere eno-gastronomische Veranstaltungen mit typischen Produkten wie der Trüffel und der Fossa-Käse.
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Die Städte aus Stein
San Leo
 Die beiden Städte wurden aus hellem Stein erbaut und befinden sich auf zwei wundervollen Bergen. San Marino und San Leo verdanken ihre Pracht vor allem den Steinmetzern und den Maurern, die der Legende nach die ersten Bewohner der beiden Berge waren und natürlich deren Gründern Marino und Leo. Auch heute sind diese beiden Handwerksberufe noch sehr typisch für diese Gebiete.
Im Sommer finden in San Marino und in San Leo zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. Klassische, ethnische und moderne Musikkonzerte, Darbietungen für Große und Kleine, Feste und berühmte Festivals sowie historische Ereignisse bieten die Möglichkeit die Faszination der Vergangenheit hautnah zu erleben.
Das wunderschöne mittelalterliche Dorf von San Leo wird durch eine uneinnehmbare Festung, die von den Montefeltro erbaut und von Francesco di Giorgio Martini im XV. Jahrhundert geplant wurde, gekrönt. Weitere Schätze von San Leo sind die beiden antiken Kirchen, die Vor-römische Pfarrkirche und der Römische Dom aus dem XII. Jahrhundert- alle mit lokalen, hellen und goldfarbenen Steinen errichtet.
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San Marino
 San Marino kann man bereits vom Strand von Rimini bewundern. Betritt man das antike Dorf, das aus klarem Sandstein errichtet wurde, trifft man auf unzählige Souvenir- und Handwerksläden und auf zahlreiche Geschäfte mit typischen Produkten. Wunderschöne Plätze, Museen und mittelalterliche Gräben begleiten die Besucher bis zur Spitze des Berges, auf dem sich drei Türme im mittelalterlichen Stil befinden. In den Türmen kann man antike Waffen und Kunstmuseen besichtigen. Von den zahlreichen Naturbalkonen kann man einen zauberhaften Ausblick genießen. Auf der einen Seite sieht man die kilometerlange Küste Riminis und auf der anderen Seite den Gipfel des Montefeltros, mit dem isolierten und faszinierenden Profil von San Leo, welches das Spiegelbild des Monte Titanos zu sein scheint.
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Gastronomische Route
Straße des Weins und der Genüsse der Hügel von Rimini
 Die Touristen, die nach Rimini und in dessen Umgebung reisen, können entlang der Landstraßen und auf den kleinen Hügelstraßen, oder wenn sie einen Halt auf den Bauernhöfen und bei den Weingütern und den Ölmühlen zwischen dem Marecchia- und Conca-Tal einlegen, eine Welt des Genusses entdecken, die von weit her kommt, aber die nie aufhört uns zu überraschen.
Die gastronomische Tour die “Straße des Weins und der Genüsse der Hügel von Rimini” ist eine Tour, bei der der Geschmack, die Schönheit der Landschaft und die besten typischen Produktionen vereint werden- einer der Gründe, der dieses Gebiet auf der ganzen Welt berühmt gemacht hat.
Von Rimini nach Riccione bis nach Montefiore, Conca, Gemmano, Saludecio und Mondaino über Bellaria Igea Marina und Santarcangelo findet man zahlreiche Etappen, um die typischen 1-Gänge, die unausbleibliche Piadina, die Doc-Weine aus den Hügeln von Rimini, das DOP-Olivenöl „aus den Hügeln der Romagna“, den Ziegenkäse und den Fossa-Käse, den goldenen Honig der Imker aus der Provinz Rimini und die traditionellen Wurstwaren zu probieren.
Auskünfte unter:
Piazzale Bornaccini, 1 - I - 47900 Rimini (RN) Italia
Tel. +39 0541 787037 – Fax +39 0541 787059 - info@stradadeivinidirimini.it - www.stradadeivinidirimini.it
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